Institut für Pränatale Psychologie und Medizin
Gründung: 30. Mai 2019, Kontakt über Ludwig Janus: janus.ludwig@gmail.com, Tel 06221 801650, Jahnstraße 46, 69221 Dossenheim.
Ausgangssituation: Die Erlebnisbedeutung der Lebenswirklichkeit vor, während und nach der Geburt ist im öffentlichen Bewusstsein aber auch im Bewusstsein der auf diese Lebenswirklichkeit bezogenen psychotherapeutischen, medizinischen und sozialwissenschaftlichen Fachgesellschaften und die Hebammenwissenschaften nur ein marginales Thema. Darum kann es nicht entsprechend seiner individuellen und gesellschaftlichen Bedeutung wahrgenommen und verantwortet werden. Deshalb ist es sinnvoll, hierfür einen institutionellen Rahmen in Form eines „Institutes für Pränatale Psychologie und Medizin“ zu schaffen. Da es im Gefolge einer über neunzigjährigen Forschung auf verschiedenen methodischen Ebenen ein umfangreiches Wissen in diesem Bereich gibt, soll es eine primäre Aufgabe des Instituts sein, dieses Wissen zugänglich zu machen, einmal in Form von Information und zum anderen in Form der Vermittlung von Lehr- und Beratungsangeboten für die verschiedenen Wissenschafts- und Praxisbereiche, für die dieses Wissen relevant ist: das sind insbesondere die Psychotherapie, die Geburtshilfe, die Neonatologie, die Hebammenwissenschaft, die Prävention, die Sozialwissenschaften, die Sozialarbeit, die Schwangerschaftsberatung, die Familienberatung u.a. und in gleicher Weise, die Kultur- und Geschichtswissenschaften, die politischen Wissenschaften, die Philosophie, die Literaturwissenschaft, die Ethnologie, die Erziehungswissenschaften u.a.., weil die vorsprachlichen Erfahrungen vom Lebensanfang in einer heute identifizier- und reflektierbaren Weise in unser späteres individuelles und kollektivpsychologisches Erleben hineinwirken,
Dieser umfassende Vermittlungsanspruch der Pränatalen Psychologie ist darin begründet, dass wegen unserer durch die Sprache bestimmten Mentalität unsere Wahrnehmung der vorsprachlichen Lebenswirklichkeit unseres Lebens eingeschränkt und nicht ausreichend vermittelt ist. Das ist auch ein Grund dafür, dass die individuelle und gesellschaftliche Grundlagenbedeutung dieser vorsprachlichen Anfangszeit des Lebens und Erlebens bisher nur in Ansätzen erkannt und berücksichtigt ist. Deshalb soll das Institut auch Beratungen für die oben genannten Wissenschafts- und Praxisfelder vermitteln.
Struktur des Instituts: Das Institut wurde von 2019 bis 2024 gemeinschaftlich von Dr. med. Ludwig Janus und Prof. Dr. med. Otwin Linderkamp geleitet, die Organisations- und Aktionspläne für das Institut erarbeiteten. Die Geschäftsführung liegt seit 2019 bei Götz Egloff, das Sekretariat bei Dr. Axel Bischoff. Zu den Institutsaufgaben gehört der wissenschaftliche Austausch mit inner- und außeruniversitären Einrichtungen hinsichtlich Forschung und Praxis. Die Erarbeitung medizinisch-psychologischen Wissens zur pränatalen Lebenszeit ist zentrales Anliegen des Instituts, das die Erstellung curricularer Inhalte für Schule, Universität und Gesellschaft sowie die Vernetzung mit kooperierenden Gesellschaften im In- und Ausland umfasst. Wissenschaftliche Veröffentlichungen und publizistische Arbeiten sollen die Thematik der vorgeburtlichen Lebenszeit in den verschiedenen relevanten Wissenschafts- und Praxisfeldern begleiten. Die derzeitige Institutsleitung besteht aus Ludwig Janus, Götz Egloff und Thomas Müller-Staffelstein.
Getragen wird das Institut von dem Förderverein der Forschungsstelle für Pränatale Psychologie und Medizin, Heidelberg e.V. Die rechtliche Betreuung erfolgt durch Herrn Rechtsanwalt Matthias Diefenbacher, Heidelberg.
Die Postadresse lautet: Institut für Pränatale Psychologie und Medizin, Heidelberg, – Sekretariat – Friedhofweg 8, 69118 Heidelberg. Telefon: 06221 892729. E-Mail: sekretariat@praenatalpsychologie.de.
Kooperierende Gesellschaften und Institutionen
Datenbanken
Zeitschriften
Die Rubriken Webseite stellen aktuelle Informationen über die vorliegende wissenschaftliche Literatur aus der Pränatalen Psychologie für die einzelnen Wissenschafts- und Praxisfelder zur Verfügung, um eine Beurteilung zu ermöglichen, inwieweit die Pränatale Psychologie jeweils eine Ressource sein kann und welche Weiterbildungs- und Selbsterfahrungsangebote evtl. in Frage kommen, siehe auch unter www.geburtserfahrung.de .
